1. Hockeyherren setzt sich gegen Bonner THV durch
Am vergangenen Donnerstag trat die 1. Hockeyherren um 12:00 Uhr im Marienburger Sport-Club gegen die 1. Hockeyherren des Bonner THV an und nutzte die Gelegenheit, in der 2. Bundesliga wichtige Punkte einzusammeln. Vor der Partie stand der MSC mit 20 Punkten auf Tabellenplatz sechs, Bonn kam mit 8 Punkten als Tabellenzehnter in den Forstbotanischen Garten. Es war also ein Spiel, in dem die Rollen vorab erkennbar waren, auf dem Platz aber trotzdem erst bestätigt werden mussten.
Den ersten Schritt machte Ferdinand Preuß-Neudorf. In der 12. Minute brachte er die Gelb-Schwarzen mit 1:0 in Führung und gab der Partie früh eine Richtung. Bonn blieb zunächst in Reichweite, doch kurz vor der Halbzeit setzte Hendrik Schulte-Huermann den nächsten MSC-Treffer. Sein Tor in der 29. Minute zum 2:1 kam zu einem Zeitpunkt, an dem ein Treffer oft mehr ist als nur ein Treffer: ein Signal vor der Pause.
Nach dem Seitenwechsel legte die 1. Hockeyherren sofort nach. Caspar Berbuer traf in der 31. Minute zum 3:1 und nahm dem Spiel damit ein gutes Stück Bonner Hoffnung. Im Schlussviertel erhöhte Malte Hirtz auf 4:1, ehe Bonn noch einmal verkürzte. Den Schlusspunkt setzte erneut Caspar Berbuer, der in der 59. Minute zum 5:2-Endstand traf.
Damit steht die 1. Hockeyherren nach 15 Spielen bei 23 Punkten. Die Bilanz von sieben Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen zeigt eine Saison mit Ausschlägen, aber auch mit klarer Substanz. Das Torverhältnis von 40:39 bleibt knapp, der Sieg gegen Bonn sorgt jedoch für spürbar mehr Abstand nach unten und für Ruhe im weiteren Verlauf.
Für den MSC trafen: Caspar Berbuer (2 Mal), Ferdinand Preuß-Neudorf (1 Mal), Hendrik Schulte-Huermann (1 Mal), Malte Hirtz (1 Mal).
Das nächste Spiel folgt in knapp drei Wochen: Am Samstag, den 6. Juni, um 14:00 Uhr trifft die 1. Hockeyherren im Marienburger Sport-Club auf die 1. Hockeyherren von DTV Hannover. Bis dahin bleibt Zeit, den Heimsieg einzuordnen, die richtigen Schlüsse zu ziehen und mit frischer Konzentration in die nächste Aufgabe zu gehen.
Grafik & Fotos: Ronny Edelstein






























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