1. Tennisdamen muss in Leverkusen abreißen lassen
Am vergangenen Sonntag trat die 1. Tennisdamen um 09:00 Uhr beim RTHC Bayer Leverkusen an und wusste schon vor dem ersten Aufschlag, dass dort kein leichter Vormittag wartet. Die Gastgeberinnen waren mit 6:0 Punkten in die Partie gegangen und standen auf Platz zwei der Mittelrheinliga. Der MSC kam als Tabellenvierter mit 4:2 Punkten nach Leverkusen, also mit Rückenwind, aber auch mit einer Aufgabe, die ordentlich Zug auf der Saite hatte.
In den Einzeln hielten Romane Longueville und Anastasiya Kuparev die 1. Tennisdamen im Spiel. Romane gewann ihr Match souverän mit 6:1 und 6:2, Anastasiya legte mit einem 6:2 und 6:4 nach. Damit waren zwei wichtige Punkte auf MSC-Seite verbucht. Auf den weiteren Positionen ging der Vorteil jedoch an Bayer Leverkusen. Victoria Reker unterlag mit 1:6 und 3:6, Leonie Kulik musste sich mit 0:6 und 1:6 geschlagen geben, Birte von Haaren-Mack verlor mit 1:6 und 3:6. Katharina Kley kämpfte sich nach einem klaren ersten Satz zurück in die Partie, musste den zweiten Satz aber mit 5:7 abgeben.
Mit einem 2:4 nach den Einzeln blieb der 1. Tennisdamen nur noch der schmale Weg über die Doppel. Anastasiya und Victoria hielten diesen Weg zunächst offen und setzten sich in einem engen Match mit 7:5 und 7:6 durch. Mehr ließ Leverkusen aber nicht mehr zu. Katharina und Leonie verloren mit 0:6 und 1:6, Yulia Monakhova und Birte mussten sich mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben.
So stand am Ende eine 3:6-Niederlage aus MSC-Sicht. Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenzweiten ist das kein Beinbruch, aber ein klarer Hinweis darauf, wie eng die Luft in der Mittelrheinliga werden kann. Nach vier beendeten Spielen steht die 1. Tennisdamen bei 4:4 Punkten. Die Saison bleibt offen, doch der Wind kommt jetzt wieder etwas kräftiger von vorn.
Grafik & Foto: Ronny Edelstein






























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