2016Tennis

1. Tennisdamen: Nach Sieg gegen Essen ist der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen

Mit einem deutlichen 9:0-Sieg gegen ETUF Essen gewinnen unsere 1. Damen auch das vierte Spiel in Folge. Damit scheint der Klassenerhalt für unsere Damen kaum noch in Gefahr geraten zu können. Unsere 1. Herren erleiden hingegen im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Neuss 2 nach einer 3:6-Niederlage einen bitteren Rückschlag. Das anstehende Derby in zwei Wochen gegen RTHC Bayer Leverkusen ist richtungsweisend. Viktorija Golubic überzeugt indes in Paris und zieht in die zweite Runde von Roland Garros ein.

„Mit einem Sieg ist der Klassenerhalt so gut wie sicher – und den wollen wir erreichen“, sagte unser Damentrainer Yannick Schramm vor dem Heimspiel gegen ETUF Essen. Nach dem letzten Heimspiel der Saison ist nun klar: Der Klassenerhalt ist unseren 1. Damen tatsächlich kaum noch zu nehmen.

Überraschend reisten die Essenerinnen am Sonntag wegen Personalsorgen (ETUFs Topspielerinnen weilten auf Turnieren, zudem plagten Verletzungen die Gäste) nur mit vier Spielerinnen an. So konnten unsere Damen bereits drei Siege verbuchen, ohne antreten zu müssen. In den dann noch verbliebenden vier Einzeln machten unsere Mädels den vierten Sieg im vierten Spiel schließlich perfekt. Größere Probleme hatte keine unserer Damen.

Alle vier Matches endeten bereits nach zwei Sätzen zugunsten unserer MSCerinnen. So glückte auch das Debüt von Linn Timmermann an Position drei souverän mit 6:2, 6:3. Unsere langjährige Spielerin Frauke Eppert rundete mit einem klaren 6:0, 6:0-Sieg die Einzelrunde ab.

Das einzige Doppel des Tages gewann Katharina Hering an der Seite von Alyona Sotnikova ebenfalls klar mit 6:3, 6:1. Doppel zwei musste ETUF wegen einer Verletzung bereits vor dem Match aufgeben. Mit dem 9:0-Sieg bleiben unsere 1. Damen somit an der Tabellenspitze. Und als einziges Team ungeschlagen. Überlegungen in Richtung Aufstieg finden trotzdem weiterhin nicht statt. „Wir wissen nicht, wie sich die Saison noch entwickelt und wie unsere Gegner aufstellen“, sagt Yannick Schramm. „Wir gucken also weiter von Spiel zu Spiel und dann werden wir sehen, wo wir am letzten Spieltag stehen.“

Die nominelle Nummer eins unserer Damen, Viktorija Golubic, stand indes rund 500 Kilometer südwestlich vom MSC auf der Asche. In der ersten Runde in Roland Garros schlug unsere schweizerische FedCup-Spielerin die Nummer 92 der Welt, Alison Riske (USA), 6:2, 1:6, 6:2. Am morgigen Dienstag trifft Golubic in Runde zwei auf die Vorjahresfinalistin Lucie Safarova. Im Stadion mit dabei sind dann auch Yannick Schramm, Katharina Hering und Frauke Eppert.

1. Herren müssen bittere Niederlage hinnehmen

Unser französischer Debütant Alexis Musialek konnte am Ende auch nur zusehen, wie es im Auswärtsspiel gegen die Bundesligareserve von TC Blau-Weiß Neuss für unsere 1. Herren nicht mehr für einen Sieg reicht. Musialek selbst musste gegen einen angeschlagenen Gegner an Position eins nicht antreten – und konnte seine Klasse nur im Doppel unter Beweis stellen. Anders lief es in den fünf weiteren Einzeln – die vor allem die Gastgeber aus Neuss sehr knapp für sich entschieden.

Mit einem 2:4-Rückstand ging es für unsere 1. Herren in die Doppel. „Wir haben in den Doppel riskant aufgestellt“, sagte Trainer Dirk Hortian. „Nur drei Siege hätten uns den Sieg gebracht.“ Die sollte es am Ende nicht geben. Während zwei Doppel knapp an die Neusser gingen, reichte ein Sieg letztlich nur zur 3:6-Ergebniskosmetik. „Jeder Matchpunkt kann am Ende entscheidend sein“, so Dirk Hortian.

Um sich im engen Abstiegskampf Luft zu verschaffen, brauchen unsere 1. Herren am besten einen Sieg. Die nächste Gelegenheit dafür gibt’s in zwei Wochen im Heimderby gegen RTHC Bayer Leverkusen. „Das Spiel ist richtungsweisend und das wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Dirk Hortian. Am kommenden Sonntag ist spielfrei. (Foto: red)

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Tillmann Becker-Wahl

Tillmann Becker-Wahl

Im MSC für die Kommunikation, Berichterstattung und Social Media verantwortlich. Wenn Tillmann nicht für die Hockeyherren auf dem Platz steht oder seine Tennisschuhe schnürt, dann studiert er in Köln BWL. Er hat zudem eine zweineinhalbjährige Ausbildung an der Kölner Jouranlistenschule genossen - unter anderem mit Stationen bei SPIEGEL ONLINE und dem Hamburger Abendblatt. Ein echter Content-Experte. Kürzel: tbw.

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