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1. Tennisherren rutschen nach Niederlage auf Rang zwei

Die 1. Tennisherren hat im Heimspiel gegen Grün-Weiß Aachen einen Dämpfer im Titelrennen hinnehmen müssen. In der Mittelrheinliga unterliegt der MSC mit 2:4 und gibt die Tabellenführung ab. Entscheidend waren drei verlorene Einzel, während beide Doppel nicht mehr ausgespielt wurden. An der Spitze bleibt es dennoch eng, die Saison ist weit davon entfernt, entschieden zu sein.

Am vergangenen Samstag trat die Marienburger Sport-Club 1. Tennisherren um 18:00 Uhr im Heimspiel der Mittelrheinliga gegen die TC Grün-Weiß Aachen 1. Tennisherren an. Der MSC ging als Tabellenführer in die Partie, Aachen reiste als Dritter an. Nach vier Einzeln und zwei nicht ausgespielten Doppeln stand eine 2:4-Niederlage aus MSC-Sicht fest.

In den Einzeln entwickelte sich früh ein gemischtes Bild. Christian Hansen lieferte sich ein intensives Duell über drei Sätze, musste sich aber nach gewonnenem ersten Durchgang und hartem Kampf im Match-Tiebreak geschlagen geben. Leo Scheffer sorgte mit einem klaren Zweisatzsieg für den einzigen Einzelerfolg des MSC. Philipp Heindrichs und Linus Limmroth fanden gegen ihre Gegner keinen Zugriff und verloren ihre Matches deutlich, womit Aachen nach den Einzeln bereits vorne lag.

Die Doppel brachten keine weitere sportliche Wendung. Beide Partien wurden nicht ausgespielt. Christian und Leo erhielten ihr Doppel kampflos, während Philipp und Linus das zweite Doppel kampflos abgaben. Damit blieb es beim Endstand von 2:4.

Aachen trat mit drei niederländischen Spielern an und zieht nach diesem Sieg in der Mittelrheinliga an die Spitze. Beide Teams sind nun punktgleich, doch das bessere Matchpunkte-Verhältnis von 19:11 spricht für die Aachener. Der MSC weist aktuell 15:11 auf und rutscht auf Tabellenplatz zwei. In der Tabellenmitte ist weiterhin Bewegung drin, da noch mehrere Begegnungen ausstehen und die Konstellationen sich rasch verschieben können.

Für die 1. Tennisherren bleibt der Blick nach vorn entscheidend. Im noch ausstehenden Spiel gegen den Bonner THV kann mit einem Sieg der Klassenerhalt perspektivisch früh abgesichert werden. Es wird noch ein wenig Wasser über den Rhein fließen, bis diese Saison ihr letztes Wort gesprochen hat.

Grafik: Ronny Edelstein

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Ronny Edelstein

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