2. Hockeyherren startet offensiv, verpasst aber die Punkte
Am vergangenen Sonntag trat die 2. Hockeyherren auswärts beim Kölner HTC Blau-Weiss an und eröffnete damit ihre neue Hallensaison. Beide Teams standen zum Start der 2. Verbandsliga ohne Punkte da, doch der MSC kam sofort mit viel Präsenz ins Spiel. Die Partie entwickelte sich früh zu einem Offensivduell, in dem beide Seiten mit offenem Visier agierten. Das hohe Tempo führte zu zahlreichen Chancen und einem ausgeglichenen Verlauf.
Zur Halbzeit stand es 5:5. Für die Gelbschwarzen war zu diesem Zeitpunkt alles offen, denn sie hatten im ersten Abschnitt mutig kombiniert und sich mehrfach stark in den Kreis gespielt. Doch schon im dritten Viertel kippte die Partie. Blau-Weiss nutzte zwei MSC-Fehler entschlossen aus, während der MSC trotz guter Ansätze ohne Treffer blieb. Dieser Abschnitt erwies sich als Bruchstelle, denn die Gastgeber gewannen an Sicherheit, während der MSC mehr investieren musste.
Im Schlussviertel drängte die 2. Hockeyherren noch einmal nach vorne und traf zum sechsten Mal. Doch Blau-Weiss antwortete mit zwei weiteren Toren und setzte damit den Schlusspunkt. Am Ende stand ein 9:6, das den MSC ärgerte, aber zugleich zeigte, welche Qualitäten im Team stecken. Die Offensive funktioniert, doch im Umschalten und in den engen Szenen braucht es mehr Präzision und Ruhe.
In der Tabelle bleibt der MSC damit im unteren Bereich der 2. Verbandsliga, doch der Saisonverlauf ist noch jung. Wichtig ist der Blick nach vorne: Am übernächsten Sonntag, den 30. November, um 16:00 Uhr, empfängt die 2. Hockeyherren die dritte Mannschaft von Rot-Weiß Bergisch Gladbach in der eigenen MSC-Halle. Dort soll der erste Schritt in Richtung Stabilität und Punktgewinn gelingen. Mit der gezeigten Angriffslust und einer kompakteren Defensive ist dieser Schritt realistisch.
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Sonntag, 30.11.2025, 16:00 Uhr
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Marienburger Sport-Club 2. Hockeyherren [4] // 0 Pkt.
THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach 3. Hockeyherren [5] // 0 Pkt.
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Ort: Heim, »Cologne Smiles Sporthalle«
2. Verbandsliga Herren (2025/26)
Grafik: Ronny Edelstein






























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