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2. Tennisherren hält Anschluss an die Spitze

Die 2. Tennisherren hat ihre Position in der oberen Tabellenhälfte der Mittelrheinliga gefestigt, auch wenn sich an den Platzierungen zunächst nichts verändert hat. Beim TTC Brauweiler gewann die MSC-Mannschaft mit 6:3 und steht nach vier beendeten Spielen nun bei 6:2 Punkten. Entscheidend war eine starke Einzelrunde, in der gleich drei Match-Tiebreaks zugunsten des MSC kippten.

Am vergangenen Sonntag trat die 2. Tennisherren um 09:00 Uhr beim TTC Brauweiler an und nahm aus der Auswärtspartie genau das mit, was in einer engen Mittelrheinliga besonders wertvoll ist: einen Sieg, der die Mannschaft oben hält. Vor dem Spiel stand der MSC mit 4:2 Punkten auf Tabellenplatz drei, Brauweiler lag mit 2:4 Punkten auf Rang sechs. Nach dem 6:3-Erfolg bleibt die Tabelle zwar äußerlich unverändert, darunter aber knirscht es gewaltig: Die vier Teams der oberen Hälfte sind punktgleich, die vier Teams darunter ebenfalls. Viel enger lässt sich ein Tableau kaum zusammenfalten.

Den Grundstein legte die 2. Tennisherren in den Einzeln. Zwar musste Christian Hansen sein Match mit 3:6 und 2:6 abgeben, doch danach arbeitete sich der MSC mit viel Widerstandskraft in die Partie. Andreas Seidel drehte sein Einzel nach verlorenem zweiten Satz und gewann den Match-Tiebreak klar mit 10:1. Philipp Bosse folgte auf ähnlichem Weg, auch er kam nach Satzrückstand zurück und setzte sich im Match-Tiebreak mit 10:2 durch. Steven Moneke brachte sein Match mit 6:1 und 7:5 ins Ziel.

Auch danach blieb es eng. Nils Sieben verlor nach gewonnenem ersten Satz erst im Match-Tiebreak, David Korsten dagegen sorgte mit einem weiteren Dreisatzsieg für den vierten MSC-Punkt in den Einzeln. Mit dem 4:2 im Rücken ging die 2. Tennisherren in die Doppel, aber entschieden war noch nichts.

Christian und Andreas mussten ihr Doppel klar abgeben. Philipp und Lars Lotter-Becker hielten dagegen die Spannung aus und gewannen mit 6:3 und 7:6. Steven und David machten es noch deutlicher: Mit 6:1 und 6:1 holten sie den sechsten Punkt für den MSC.

So stand am Ende ein 6:3-Auswärtssieg, der weniger an der Tabelle rüttelt als an der Statik der Saison. Die 2. Tennisherren bleibt mittendrin im oberen Paket, dort, wo jeder Satz, jeder Match-Tiebreak und jeder Doppelpunkt das Gewicht verschieben kann. Die Luft bleibt eng, aber der MSC atmet weiter oben.

Grafik & Foto: Ronny Edelstein

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Ronny Edelstein

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