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Verschoben: Die 3. Tennisherren bietet zum Vorspiel

Das Spiel sollte am vergangenen Sonntag stattfinden, doch es ist bekanntlich ins Wasser gefallen. Starker Regen ließ die Männer der 3. Tennisherren als Zuschauer in die Halle ausweichen, wo die Zweite ihren glorreichen Sieg gegen die »Fremdlegion« des Nachbarclubs TC Rodenkirchen feierte. Ihr eigenes Spiel wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Doch nun scheint wieder reichlich die Sonne. Die Gäste vom HTC Schwarz-Weiss Bonn, die bislang noch keinen einzigen Zähler verbuchen konnten, kommen am kommenden Samstag, den 12. Juli, in den Kölner Süden. Um 14:30 Uhr startet das Nachholspiel.

»Das Ziel Klassenerhalt ist bereits gesichert, wir können befreit aufspielen und das letzte Heimspiel ohne Druck genießen«, gibt sich Mannschaftskapitän Sebastian Kuppels entspannt in der ankündigenden Pressekonferenz. Aber die Jungs der Dritten geben bekanntlich immer alles: »Auch wenn es um nichts mehr geht, sind wir heiß auf den Sieg für einen runden Abschluss der Saison«, freut sich Basti auf das Team und zeigt sich selbstbewusst in der Runde.

Dem historischen Moment ist sich die Mannschaft durchaus bewusst – die Männer wissen, dass sie eine metaphorische Präambel bilden für das am folgenden Tag stattfindende Bundesligadebüt der 1. Tennisherren. »Selbstverständlich« werden sie am Sonntag, den 13. Juli, ihre Kollegen aus der Ersten unterstützen. Sie freuen sich riesig auf »Spitzentennis« auf unserer Anlage. Um 11 Uhr empfängt die Mannschaft um MSC-Urgestein Christian Hansen und Coach Dirk Hortian die erfahrenen Gäste vom LTTC »Rot-Weiß« Berlin.

»Wir spielen die Plätze schon mal warm, sodass die Erste bei perfekten Bedingungen in die Saison starten kann«, scherzt Basti und freut sich, Teil des Bundesliga-Abenteuers zu sein.

Bis Samstag also: 14 Uhr. Vorfreude garantiert!

Philip Schmitz: Der Ball ist aus!

Mit Geduld, Übersicht und präzisem Stellungsspiel bringt Philip seine Gegner zur Verzweiflung – und sichert so wichtige Punkte für den Klassenerhalt der Dritten.

Ole Linne: Der Architekt der Dritten.

Was bei anderen wackelt, hat bei Ole Statik. Jede Aufstellung, jeder Ballwechsel – durchdacht, berechnet, leidenschaftlich. Nach Jahren in der MSC-Jugend steht er heute noch immer auf dem Platz, bereit, das Fundament für den nächsten Punkt zu legen. Wer mit Ole spielt, weiß: Dieser Mann hat den Plan.

Lorenzo Fenu: Laut, leidenschaftlich, logisch.

Wenn Lorenzo spielt, bebt der Forstbotanische Garten. »Forza!«, ruft er – und meint damit nicht nur sich, sondern das ganze Team. Zwischen flinken Füßen und feinem Händchen blitzt bei ihm immer auch der kluge Kopf auf. Taktisch stark, emotional voll da – Lorenzo ist ein Spieler, den man hört, bevor man ihn besiegt.

Sebastian Kuppels: Maestro mit Mannschaftssinn.

Er zieht nicht die Fäden – er webt das ganze Netz. Als Kapitän ist Basti Diplomat, Taktgeber und manchmal auch Psychologe. Und wenn er spielt? Dann fliegt der Ball mit so viel Stil und Gefühl übers Netz, dass man kurz an Federer denken muss. Nur eben mit beidhändiger Rückhand.

 

Grafik & Fotos: Ronny Edelstein (Archiv)

 

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