2016Tennis

Herrenspieler Marcus Willis qualifiziert sich sensationell für Wimbledon

Unser 1. Herrenspieler Marcus Willis hat sich in der Qualifikation für Wimbledon durchgesetzt. Am Freitagnachmittag gewann unser britischer Linkshänder auch die dritte und finale Quali-Runde. Nun steht Willis erstmals im Hauptfeld von Wimbledon. Ein riesen Erfolg.

Dank einer Wildcard durfte Marcus Willis, Nummer 775 der Welt, erst überhaupt an der Vor-Qualifikationsrunde für Wimbledon teilnehmen. Dort setze er sich durch – und startete dann Anfang dieser Woche in der Wimbledon-Qualifikation. Und in der wuchs er erst so richtig über sich hinaus. Alle drei Matches gegen weitaus höher platzierte Spieler gewann unser MSCer überraschend klar. „Willis spielt so gut“, sagte der Daily Mail-Reporter Stuart Fraser während Willis finaler Runde am Freitag gegen den Russen Daniil Medvedev. Die Nummer 228 der Welt schlug unser Herrenspieler nach 2:14 Stunden in vier Sätzen 3:6, 7:5, 6:3 und 6:4.

Doch der größte Coup gelang Marcus Willis bereits in Runde eins: Dort besiegte er Yuichi Sugita, Nummer 99 der Welt, 1:6, 6:4, 6:1. Und auch das russische Toptalent Andrey Rublev, seinerseits Junior-French Open-Sieger, konnte Marcus Willis nicht stoppen. Unser MSCer gewann 7:5, 6:4.

Gratulationen gab es aber nicht nur von der überwältigten britischen Presse. Auch Jamie Murray, Andy Murrays älterer Bruder, freute sich für unseren Herrenspieler: „Ich kann es nicht erwarten, dich bei Wimbledon zu sehen“, schrieb er über Twitter an Marcus Willis.

Nun schlägt unser Brite ab Montag im Hauptfeld von Wimbledon auf. Es ist das erste Mal, dass Willis an einem Grand Slam teilnimmt. Und das ist eine wahre Sensation: Unser Herrenspieler hat seit Januar kein einziges Match auf der Profi-Tour gespielt. Der MSC wünscht dir viel Erfolg, Marcus! (Foto: red)

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Tillmann Becker-Wahl

Tillmann Becker-Wahl

Im MSC für die Kommunikation, Berichterstattung und Social Media verantwortlich. Wenn Tillmann nicht für die Hockeyherren auf dem Platz steht oder seine Tennisschuhe schnürt, dann studiert er in Köln BWL. Er hat zudem eine zweineinhalbjährige Ausbildung an der Kölner Jouranlistenschule genossen - unter anderem mit Stationen bei SPIEGEL ONLINE und dem Hamburger Abendblatt. Ein echter Content-Experte. Kürzel: tbw.

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