Knappe Niederlage im Heimspiel gegen Kiel
Zehn Männer, ein Ziel – und der Glaube, dass es noch nicht vorbei ist.
Wie erwartet, glich der Kieler Kader einer Fremdenlegion: Der erste deutsche Spieler war auf Position 10 gemeldet, in den bisherigen sechs Spielen kam er lediglich dreimal zum Einsatz – in Köln fehlte er erneut.
In der ersten Einzelrunde gelangen den Marienburgern zwei Siege: Gadamauri und Bosse setzten sich durch und schürten die Hoffnung auf den dritten Heimsieg. Doch in Runde zwei gingen alle drei Matches verloren – 2:4.
Die Kölner hatten sich in den Doppeln bislang gut behauptet, aber drei Siege waren eine hohe Hürde. Und dennoch: Die Rechnung ging fast auf. Zwei Doppel wurden gewonnen. Im dritten verlor das MSC-Duo den ersten Satz knapp, schien beim Stand von 40:0 auf dem Weg zum Satzausgleich – doch das Spiel glitt ihnen aus der Hand. Dann der Satz. Dann die Hoffnung auf den Heimsieg. Endstand: 4:5.
Einzelergebnisse:
Corentin Denolly (FRA, 1997) – John Hallquist Lithen (SWE, 2001): 6:1, 3:6, 7:10
Buvaysar Gadamauri (BEL, 2000) – Jürgen Briand (FRA, 1999): 6:2, 6:2
John Sperle (GER, 2002) – Tiago Pires (FRA, 2005): 4:6, 6:3, 6:10
Christian Hansen (GER, 1988) – Thomas Laurent (FRA, 1997): 2:6, 1:6
Yannic Nittmann (GER, 2007) – Adrien Gobat (FRA, 2001): 3:6, 1:6
Philipp Bosse (GER, 2004) – Benjamin Hannestad (DEN, 1997): 3:6, 6:3, 12:10
Doppelergebnisse:
Farjat/Bosse – Briand/Pires: 6:3, 7:6 (5)
Sperle/Seifert – Hallquist Lithen/Gobat: 6:4, 3:6, 10:7
Gadamauri/Korsten – Laurent/Hannestad: 3:6, 5:7
Endstand: 4:5
Damit ziehen die Suchsdorfer am MSC vorbei – Marienburg bleibt dennoch auf Platz 7 der 2. Bundesliga. Zwei Auswärtsspiele stehen noch aus. Mindestens ein Sieg muss her. Gegen den Tabellenvierten Krefeld am kommenden Freitag scheint das kaum machbar. Bleibt das Spiel in Hamburg am Sonntag. Doch Vorsicht: Der Club an der Alster bezwang zuletzt den Oldenburger TeV mit 9:0. Es bleibt spannend.

Teams in Reihung, Flaggen im Wind – im Forstbotanischen Garten ist alles angerichtet. Die Bühne gehört dem Spiel.
1: Corentin Denolly (FRA, 1997) – John Hallquist Lithen (SWE, 2001)
2: Buvaysar Gadamauri (BEL, 2000) – Jürgen Briand (FRA, 1999)
3: John Sperle (GER, 2002) – Tiago Pires (FRA, 2005)
4: Christian Hansen (GER, 1988) – Thomas Laurent (FRA, 1997)
5: Yannic Nittmann (GER, 2007) – Adrien Gobat (FRA, 2001)
6: Philipp Bosse (GER, 2004) – Benjamin Hannestad (DEN, 1997)
Doppel: John Sperle / Julius Seifert – John Hallquist Lithen / Adrien Gobat
Das zweite Doppel bringt Hoffnung (6:4, 3:6, 10:7), doch das dritte entscheidet alles: 4:5.
Grafik & Fotos: Ronny Edelstein














































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