Mit Tomas Farjat (ARG, 2001) im Team, der noch nie in seinem Leben in einer Halle Tennis gespielt hat – und dann auch noch auf einem langsamen GreenSet-Boden, auf dem die Bälle kaum bis zur Kniehöhe sprangen –, war dieses Spiel eine Herausforderung für jeden, der den Belag nicht kannte. Außer für die Oldenburger: Heimvorteil, wie man so schön sagt.
Und so nahm das Fiasko seinen Lauf – eine bittere Niederlage an diesem pechrabenschwarzen Tag. Die Ergebnisse zeigen im Detail, wie knapp es zuging. Ein einziges Break entschied fast jeden Satz – meist zugunsten der Gastgeber. Gadamauri zeigte sich auch in der Halle stabil und holte als Einziger einen Sieg. John Sperle und Julius Seifert kämpften sich über die volle Distanz, mussten ihre Matches aber ebenfalls abgeben. Endstand: 1:8.
Die Einzelergebnisse:
Corentin Denolly (FRA, 1997) – Lukas Pokorny (SVK, 2002): 4:6, 5:7
Tomas Farjat (ARG, 2001) – Charles Broom (GBR, 1998): 3:6, 4:6
Buvaysar Gadamauri (BEL, 2000) – Stefan Seifert (GER, 1985): 7:6 (6), 6:3
John Sperle (GER, 2002) – Michel Dornbusch (GER, 1990): 3:6, 6:1, 6:10
Christian Hansen (GER, 1988) – Alexander Meyer (GER, 1996): 5:7, 4:6
Julius Seifert (GER, 2003) – Lasse Muscheites (GER, 1996): 6:4, 5:7, 6:10
Die Doppelergebnisse:
Denolly/Farjat – Pokorny/Broom: 2:6, 6:7 (6)
Gadamauri/Hansen – Seifert/Muscheites: 3:6, 3:6
Sperle/Seifert – Dornbusch/Meyer: 2:6, 6:7 (2)
Endstand: 4:5
Mit diesem 1:8-Ergebnis rutschen die Marienburger auf Platz 7 der 2. Bundesliga und nähern sich gefährlich der Abstiegszone. Eigentlich galt das Auswärtsspiel in Oldenburg als lösbare Aufgabe. Eigentlich.
Grafik & Fotos: Ronny Edelstein (Archiv)






































Keine Kommentare