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Start der Tennis-Bundesliga: MSC empfängt »Rot-Weiß« Berlin

Mit dem Beginn der Sommerferien starten auch die Spiele in der 2. Tennisbundesliga – und mit dabei ist erstmals in der Vereinsgeschichte die 1. Tennisherren des Marienburger Sport-Clubs. Völlig überraschend war dem Team im vergangenen Jahr als Gruppenvierter der Aufstieg gelungen, weil andere Mannschaften verzichteten – nachzulesen im MSC-Magazin 2024.

Los geht’s am kommenden Sonntag, 13. Juli, um 11 Uhr im Forstbotanischen Garten: Die 1. Tennisherren empängt zum Bundesliga-Auftakt das Team vom LTTC »Rot-Weiß« Berlin.

Der Eintritt ist frei.

Nun freut sich die Mannschaft um Kapitän und MSC-Urgestein Christian Hansen auf das Bundesliga-Abenteuer. Für ihn geht damit ein Traum in Erfüllung. Das erklärte Ziel: der Klassenerhalt. Und auch das Publikum kann Teil dieses historischen Sommers werden: MSCerinnen und MSCer wie Kölner Tennisfans sind herzlich eingeladen, das Team im Forstbotanischen Garten lautstark zu unterstützen.

Coach Dirk Hortian ist stolz – und bleibt realistisch zugleich: »Ich freue mich natürlich für meine Jungs, aber 2. Bundesliga ist noch mal eine Ecke stärker als die Regionalliga«, sagt er im MSC-Magazin 2024. Man spürt: Die Freude ist groß, das Team hat sich diesen Aufstieg verdient. Doch Coach Hortian kennt die sportliche Realität – schließlich spielte er früher selbst in der 1. Bundesliga für den RTHC Bayer Leverkusen – und geht die Herausforderung mit Respekt und einer ordentlichen Portion Vorfreude an. Er bleibt ein Daueroptimist: »Vom Papier her sind sicher alle besser als wir, aber Überraschungen sind möglich«, verrät er seine Hoffnung. Und genau darauf baut er – mit Teamgeist, Mut und dem festen Glauben an die eigene Geschichte.

Im Artikel auf der Seite des Tennisverbands Mittelrhein erklärt er: »Wir haben uns unter anderem mit John Sperle und Yannic Nittmann verstärkt, die im Verband zu den besten Nachwuchsspielern zählen.« Die Botschaft ist klar: Der MSC geht mit Bock in die Saison – und will zeigen, dass er in der 2. Liga bestehen kann.

Auch MSC-Tennisvorstand Dr. Thomas Meyer erklärt im Artikel auf der Seite des Tennisverbands Mittelrhein die Ausrichtung der Kaderplanung: »Wir haben aber vor, möglichst mit den Spielern aus dem Vorjahr und den Eigengewächsen aus dem Verbandsgebiet anzutreten.« Ein »Mix von Jung und Alt«, wie es im Beitrag heißt, soll für Stabilität und Entwicklung zugleich sorgen.

Eine Haltung, die auch Coach Dirk Hortian im MSC-Magazin unterstreicht: »Wir wollen mit den Leuten spielen, die den Aufstieg mehr oder weniger geschafft haben.«


Zwischen Vertrautem und Neuem, mit bekannten Gesichtern, die dem MSC seit Jahren treu sind, und frischen Kräften aus dem In- und Ausland geht der Marienburger Sport-Club in seine erste Zweitligasaison.

Das ist der Kader für 2025:

1 Boyer, Tristan (2001) – USA*
2 Denolly, Corentin (1997) – FRA
3 Farjat, Tomas (2001) – ARG*
4 Gadamauri, Buvaysar (2000) – BEL
5 Vylegzhanin, Nikolay (2000) – RUS*
6 Sperle, John (2002) – GER
7 Bocchi, Lorenzo (1997) – ITA
8 Hansen, Christian (1988) – GER
9 Nittmann, Yannic (2007) – GER
10 Seifert, Julius (2003) – GER
11 Bosse, Philipp (2004) – GER
12 Moneke, Steven (1986) – GER
13 Seidel, Andreas (2007) – GER
14 Sieben, Nils (2001) – GER
15 Scheffer, Leo (2008) – GER
16 Robert, Quentin (1994) – FRA
17 Lotter-Becker, Lars (1994) – GER
18 Korsten, David (1996) – GER


Ein Blick auf die Berliner Kaderliste zeigt: Der LTTC »Rot-Weiß« Berlin bringt ein Team mit, das Erfahrung, internationale Klasse und Bundesliga-Härte vereint – mit Topspielern aus Frankreich, Spanien, Kroatien, Rumänien und Deutschland.

Das ist das Aufgebot der Gäste aus der Hauptstadt:

1 Royer, Valentin (2001) – FRA
2 Poljicak, Mili (2004) – CRO
3 Strombach, Robert (1999) – GER
4 Roca-Batalla, Oriol (1993) – ESP
5 Barton, Hynek (2004) – CZE
6 Ionel, Nicholas David (2002) – ROU
7 Boitan, Gabi Adrian (1999) – ROU
8 Krutykh, Oleksii (2000) – UKR*
9 Lopez San Martin, Alvaro (1997) – ESP
10 Stodder, Timo (1996) – GER
11 Ehrenschneider, Nino (2001) – GER
12 Labitzke, Carl (2005) – GER
13 Olsson, Oliver (2004) – GER
14 Lyapshin, Artem (2006) – GER
15 Goldhoff, George (1995) – USA*
16 Akkoyun, Umut (2000) – TUR*
17 Kugel, Joshua (2000) – GER
18 Rieschick, Sebastian (1986) – GER


Vier Heimspiele stehen dem Marienburger Sport-Club in den kommenden vier Wochen bevor – und das ist eine besondere Gelegenheit für alle Tennisbegeisterten aus Köln und Umgebung: Internationale Topspieler live erleben, kostenloser Eintritt und echte Bundesligaatmosphäre – mitten im Forstbotanischen Garten. Parkplätze garantiert. 😉

Erstmals zweitklassig

Die 1. Tennisherren des MSC starten in ihre Premierensaison in der 2. Bundesliga – mit demselben Kader, der 2024 überraschend Geschichte schrieb. Jetzt zählt jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. v. l.: Christian Hansen, Corentin Denolly, Lorenzo Bocchi, Nikolay Vylegzhanin, Philipp Bosse, Steven Moneke und Coach Dirk Hortian

Christian Hansen (1988)

Für den MSC-Kapitän geht ein Traum in Erfüllung: Mit 36 Jahren schlägt er erstmals in der 2. Bundesliga auf – dort, wo einst alles begann. Schon als Kind holte er im MSC seine ersten Meistertitel, sammelte später College-Erfahrung in den USA und kehrte zurück. Als Spieler, als Trainer, als Mentor. Heute führt er das Team nicht nur mit Erfahrung, sondern mit Herzblut – und gibt sein Wissen an den talentierten Nachwuchs weiter. Einer, der geblieben ist. Ein echtes MSC-Urgestein. Einer von hier.

Steven Moneke (1986)

Seit vielen Jahren fester Bestandteil des MSCer Teams, war einst Finalist der NCAA Singles Championship und wurde 2023 in die Hall of Fame der Ohio State University aufgenommen. Auch mit 38 Jahren bringt der ehemalige Top-300-ATP-Spieler seine ganze Erfahrung und Energie ein – für ein starkes Debüt in der 2. Bundesliga.

Nils Sieben (2001)

Im MSC groß geworden, auf dem Platz zu Hause. Der 2001 geborene Allrounder verbindet Begeisterung mit Athletik und ist längst zu einer festen Größe in der Tennislandschaft des Kölner Südens gereift.

Leo Scheffer (2008)

Kaum einer, der ihn nicht kennt: Als Zehnjähriger trainierte er unermüdlich mit seinem Vater – Stunde um Stunde, Tag für Tag. Heute erfüllt er sich seinen Traum und den vieler, die ihn seit Jahren begleiten: Als waschechter MSCer steht er nun bei den Herren auf dem Platz – mit Herz, Hingabe und einem unerschütterlichen Willen.

Philipp Bosse (2004)

Seit Jahren Teil des MSC, trug aktiv zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei. Aktuell College-Spieler in den USA, kehrt in den Ferien pflichtbewusst ins Team zurück. 2025 krönte er sich zum TVM-Verbandsmeister – ein verlässlicher Leistungsträger mit MSC-Wurzeln.

Yannic Nittmann (2007)

Mit gerade einmal 18 Jahren eines der vielversprechendsten Talente der Region. Der Juniorenspieler bringt mit seinem dynamischen Stil frischen Wind ins MSC-Team und zeigt: Hier wächst Bundesliga-Potenzial.

Lorenzo Bocchi (1997)

Seit Jahren fester Bestandteil des MSC-Kaders: Der sympathische Italiener bringt nicht nur jede Menge Erfahrung, sondern auch gute Laune mit. Immer für einen Spruch zu haben – und für eine brachiale Vorhand sowieso.

Tomas Farjat (2001)

Abseits des Platzes zurückhaltend, fast schüchtern. Doch wer ihn spielen sieht, erlebt eine Verwandlung: Der stille Argentinier wird zur Naturgewalt – athletisch, fokussiert, kämpferisch. Und das nicht zum ersten Mal im MSC-Trikot.

Corentin Denolly (1997)

Der französische Linkshänder war maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Mit klugen Schlägen und sichtbarer Spielfreude bereichert er nicht nur den Court, sondern auch das Teamgefühl.

Nikolay Vylegzhanin (2000)

Still, fokussiert, kraftvoll. Der Russe ist längst im MSC angekommen – als Spieler, als Teamkollege, als Mensch. Seine Präsenz auf dem Platz ist nicht laut, aber spürbar. Ein fester Bestandteil des Aufstiegsteams.

Und hier sind die Termine:

Fotos & Grafik: Ronny Edelstein (Archiv)

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