2019HeimspieleTennis

Tennis: 1. Damen gewinnen Zweitliga-Spitzenspiel – und nehmen Kurs auf Richtung 1. Bundesliga

Unsere 1. Tennisdamen gewinnen überraschend deutlich das Zweitliga-Spitzenspiel gegen den TC Blau-Weiß Berlin mit 8:1 im MSC. „Vielleicht passt das Wort überwältigt heute doch einmal ganz gut“, resümiert Trainer Yannick Schramm. „Wir sind mehr als glücklich über diesen Ausgang, mit dessen Ende wir in dieser Höhe so nicht gerechnet hätten.“ Dank des vierten Sieges im vierten Spiel stehen unsere 1. Damen somit erstmals kurz vor dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Zum Saisonabschluss treffen unsere MSCerinnen nun auf die beiden Vorjahres-Aufsteiger THC von Horn und Hamm und den Lintorfer TC.

Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad erwartete unser MSC-Damentrainer Yannick Schramm, sein Team und auch die vielen Zuschauer enge Matches im Zweitliga-Spitzenspiel gegen den TC Blau-Weiß Berlin. Sowohl unsere 1. Damen als auch die Gäste aus Berlin-Grunewald waren vor diesem Spiel noch ungeschlagen. Und so war sich Yannick Schramm sicher, dass „der Sieger dieses Spiels sicherlich die größten Chancen hat, in die 1. Bundesliga aufzusteigen.“

Auch deshalb veränderte Yannick Schramm den Kader im Vergleich zum 9:0-Sieg am Himmelfahrtstag gegen den TC Union Münster noch einmal ein bisschen, ohne jedoch auf die Topspielerinnen Viktorija Golubic (Wimbledon-Vorbereitung) und Iga Swiatek (spielt am heutigen Montag im French Open-Achtelfinale) zurückzugreifen. „Wir haben damit gerechnet, dass es ein Spiel auf Augenhöhe sein wird“, sagt Yannick Schramm. Am Ende war es aber der wohl beeindruckendste Sieg der Saison.

Bereits nach der ersten Einzelrunde führten unsere 1. Damen nach den Siegen von Marine Partaud (Position zwei, 6:2, 2:6, 10:7), Iona Rosca (Position vier, 6:1, 6:3) und Lisa Ponomar (Position sechs, 6:2, 6:4) mit 3:0. „Ich konnte kaum glauben, wie schnell wir so hoch führen konnten“, sagt unser MSC-Damentrainer. Den Sieg zurrten unsere MSCerinnen dann bereits in der zweiten Einzelrunde fest: Chantal Skamlova (Position drei, 6:4, 6:2) und Katharina Hering (Position fünf, 6:1, 6:3) sorgten für die zwei noch entscheidenden Matchpunkte. Einzig Irina Fetecau hatte an Position eins etwas Probleme – und gab nach einem verlorenen Tie-Break im ersten Satz den zweiten Durchgang deutlich ab (6:7, 2:6). „Ich bin stolz auf das Team“, sagt Yannick Schramm. „Alle haben heute ihr bestes Tennis gezeigt und den Berlinerinnen kaum Chancen gelassen.“

Auch alle dann folgenden Doppel entschieden unsere 1. Damen klar und ohne Satzverlust für sich. „Nachdem der Sieg in den Einzeln feststand, war es uns wichtig, noch möglichst viele Matchpunkte zu sammeln“, erklärt Yannick Schramm. Am Ende könne es schließlich unerwartet immer auch auf diese ankommen. Nichtsdestotrotz weiß auch unser Damentrainer, dass der Aufstieg in die 1. Bundesliga nun zum Greifen nah ist: „Wir haben die zwei stärksten Mannschaften mit Alster und Blau-Weiß Berlin jetzt hinter uns gelassen“, sagt er.

Am Pfingstwochenende geht es nun also darum, diese Möglichkeit auch zu nutzen. Am kommenden Samstag geht es für unsere 1. Damen nach Hamburg zum Aufsteiger THC von Horn und Hamm. An Pfingstmontag steht dann das letzte Saisonspiel an. Im Heimspiel gegen den Lintorfer TC soll dann ab 11 Uhr im MSC historisches gelingen – und der Aufstieg in die 1. Bundesliga gefeiert werden. „Wir gehen jetzt mit voller Vorfreude und hoch konzentriert in die letzten beiden Saisonspiele“, sagt Yannick Schramm. Das Ziel ist klar: mit einem Heimsieg an Pfingstmontag vor vielen Zuschauern und mit Aperol-Bar den Erstliga-Aufstieg feiern. (Foto: red)

Vorheriger Beitrag

Hockey: 1. Herren feiern dank großer Energieleistung wichtigen 3:1-Auswärtssieg

Nächster Beitrag

The Indian Maharadja und Brinkmann & Cie. Immobilien präsentieren die neuen MSC-Hockeytrikots

Tillmann Becker-Wahl

Tillmann Becker-Wahl

Im MSC für Social Media und Nachberichterstattung verantwortlich. Wenn Tillmann nicht für die Hockeyherren auf dem Platz steht oder seine Tennisschuhe schnürt, dann studiert er in Köln BWL. Er hat zudem eine zweineinhalbjährige Ausbildung an der Kölner Jouranlistenschule genossen - unter anderem mit Stationen bei SPIEGEL ONLINE und dem Hamburger Abendblatt. Kürzel: tbw

Keine Kommentare

Kommentar