2. Tennisherren unterliegt ambitioniertem Nachbarn
Am vergangenen Samstag trat die 2. Tennisherren im eigenen Club gegen den TC Rodenkirchen an. Auch wenn der MSC geografisch ebenfalls in Rodenkirchen beheimatet ist, trafen hier zwei Vereine mit deutlich unterschiedlichen Kaderstrategien aufeinander. Der Gast aus der unmittelbaren Nachbarschaft hatte seine Spitzenpositionen erneut mit international erfahrenen Spielern besetzt und setzte damit früh ein klares Signal.
In den Einzeln entwickelte sich dennoch zunächst ein offenes Bild. Lorenzo Fenu kämpfte sich in einem intensiven Match bis in den Match-Tiebreak, musste sich dort jedoch geschlagen geben. Auch Philip Schmitz hielt lange dagegen und spielte zwei enge Sätze, ohne den entscheidenden Punkt auf seine Seite ziehen zu können. In den weiteren Einzeln fehlte dem MSC die Durchschlagskraft, um die stabilen Auftritte der Rodenkirchener Topspieler zu brechen.
Spätestens mit Blick auf die Aufstellungen wurde deutlich, welchen Weg der TC Rodenkirchen einschlägt. Mit einem Niederländer und einem Ukrainer auf den vorderen Positionen unterstrich der Gast, dass er bereit ist, erheblich in seine Mannschaft zu investieren. Diese Qualität setzte sich auch in den Doppeln fort, in denen der MSC trotz kämpferischer Ansätze keinen Zugriff mehr fand.
Am Ende stand eine klare Niederlage, die nüchtern einzuordnen ist. Mit dem 0:6 rutscht die 2. Tennisherren bei einer Matchpunktbilanz von 3:5 auf Rang fünf der Verbandsliga ab. Der Spieltag zeigt, wie unterschiedlich die Voraussetzungen selbst zwischen direkten Nachbarn sein können – und dass sportlicher Erfolg in dieser Liga nicht allein auf dem Platz entschieden wird.
Grafik: Ronny Edelstein






























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