2015InklusionTennis

Rolli-Tennis im MSC: Zur vierten Meisterschaft kamen Stars

Rolli-Tennis im MSC: Zur vierten Meisterschaft kamen Stars

Zum vierten Mal hat am ersten September-Wochenende die Kölner Rollstuhltennismeisterschaft der Gold-Kraemer-Stiftung bei uns im MSC stattgefunden. Einzel und Doppel, drei Spielklassen: Die Spieler zeigten Matches auf höchstem Tennis-Niveau in Rollstühlen – im Mid- und im Großfeld. Und nicht nur die Spieler waren stolz, auch die Veranstalter zeigten sich zufrieden: „Wir haben Rollstuhltennis auf hohem Niveau erleben können“, sagte Niklas Höfken, Tennistrainer und Leiter des „Tennis für Alle“-Angebot der Gold-Kraemer-Stiftung. MSC-Präsident Prof. Dr. Andreas Müller-Wiedenhorn fügte später hinzu:

Wir erleben in unserem Verein, dass der Rollitennis-Sport auch für unsere Mitglieder ein fester Bestandteil geworden ist. Vor allem die Jugend nimmt aktiv an den inzwischen inklusiven Sportangeboten teil, so dass sich schon Freundschaften daraus entwickelt haben.
— MSC-Präsident Prof. Dr. Andreas Müller-Wiedenhorn

Neben vielen Breitensportlern kamen auch die deutschen Topspieler in den MSC: Mit dem 21-Jährigen Antony Dittmar aus Hannover stand ein Mitglied des DTB-Nachwuchskaders auf der MSC-Asche. Er wurde seiner Favoriten-Rolle gerecht: Gleich zwei Mal reckte er einen Siegerpokal in die Höhe, die Trophäen überreichte ihm unser Präsident Andreas Müller-Wiedenhorn. Im Finale der Einzel schlug Dittmar den aus Bendestorf stammenden Matthias Albanus. Das Doppel gewann DTB-Spieler Dittmar gemeinsam mit Thomas Lewe aus Dülmen gegen Thorben Böhm und Frank Bergs. Das Nachwuchs-Einzel entschied der zwölfjährige Bergheimer Alexander Keiser für sich.

Bei der Siegerehrung kündigte Präsident Prof. Dr. Andreas Müller-Wiedenhorn an, dass der MSC auch im nächsten Jahr Ausrichter der Kölner Meisterschaften sein will. Dann steht die fünfte Auflage an. Das freut auch unsere MSC-Tennistrainer, die sich schon lange dem Tennissport für Menschen mit Behinderung geöffnet haben.

Über die vergangenen Jahre haben sich die Offenen Kölner Meisterschaften im Sportkalender der Tennisvereine etabliert und sind ein fester Bestandteil in der Deutschen Rollstuhltennisszene geworden. Einen großen Anteil daran hat auch die Initiatorin des Rollstuhl-Angebots der Gold-Kraemer-Stiftung: Regina Isecke. Sie verstarb im Juni dieses Jahres an den Folgen einer schweren Krankheit. So standen die vierten Kölner Meisterschaften im Zeichen Iseckes. (PM, tbw)

Finalpaarung im Doppel v.l.n.r Antony Dittmar, Thorben Böhm, Frank Bergs und Thomas Lewe

Antony Dittmar siegt im Einzel und Doppel

Die Platzierungen der 4. Offenen Kölner Rollstuhltennismeisterschaften:

Herren/Damen Einzel:
1. Anthony Dittmar (Jg. 1994/ GTC Göttingen) 2. Matthias Albanus (Jg. 1978/ Bendestorf) 3. Thorben Böhm (Jg. 1982/ Marschacht)

Nachwuchs Einzel:
1. Alexander Keiser (Jg. 2003/ Bergheim) 2. Johannes v. Heeremann (Jg. 2004/ Meerbusch) 3. Luca Mateuzzi (Jg. 2004/ Sankt Augustin)

Herren/Damen Doppel:
1. Anthony Dittmar/Thomas Lewe (Jg. 1966/ Dülmen) 2. Thorben Böhm/Frank Bergs (Jg. 1965/ Achim)

Pressekontakt Gold-Kraemer-Stiftung
Peter Worms Presse und Öffentlichkeit
Tel 02234 – 9330316
Mobil 0160 – 5366741
Email peter.worms@gold-kraemer-stiftung.de

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