2019Tennis

Andreas Mies NRW-Sportler des Jahres? Eure Stimme zählt

Drei ATP-Titel in einem Jahr. French Open-Sieg. Gemeinsam mit seinem Partner Kevin Krawietz hat Andreas, genannt Andy, Mies 2019 Tennisgeschichte geschrieben. Als erstes deutsches Doppel seit 1937 gewinnen Mies und Krawietz wieder in Roland Garros. Womöglich noch nie haben sich Tennisprofis so schnell aus den Niederungen der ATP-Weltrangliste in die Top-Zehn gespielt wie Andy und Kevin. In dieser sind sie nun seit Anfang letzter Woche. Andreas Mies steht auf Platz 8, gemeinsam sind Mies und Krawietz die drittbeste Doppelpaarung der Welt. Als diese starten sie am Montag in das ATP World Final in London. Anschließend steht dann die Davis Cup-Endrunde mit dem Deutschen Tennisbund an. Immer mit dabei: Andys Tourbetreuer und unser MSC-Tennistrainer Dirk Hortian. Denn hier bei uns im MSC hat alles angefangen. Heute ist Andy Mies als NRW-Sportler des Jahres nominiert. Und ihr entscheidet hier mit eurer Stimme, ob Andy in diesem Jahr noch diesen ganz speziellen Titel entgegen nehmen darf.

 

Jetzt für Andy stimmen!

 

„Das ist wirklich unfassbar“, sagte Andy Mies im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Was er meint? Den rasanten Aufstieg im Jahr 2019. Für ihn und seinen Doppelpartner Kevin Krawietz ging es in diesem Jahr schneller als in einem Formel 1-Auto von null auf hundert. Zwar setzten die beiden bereits in Wimbledon 2018 mit einer bitteren Fünfsatzniederlage im Achtelfinale gegen die späteren Turniersieger ein erstes Ausrufezeichen. Danach wurde es um die beiden aber wieder still. Damals sagte Andy nach seiner Rückkehr aus London nach Köln im Gespräch mit dem MSC: „Ich möchte regelmäßig ATP-Turniere spielen. ATP 500, ATP 1000 und Grand Slams – da möchte ich hin.“ Und genau da ist er nun. 2019. Nur ein Jahr später.

Anfang des Jahres gelang dem Doppel Andy Mies und Kevin Krawietz der erste große Sprung. Mit dem Sieg bei den New York Open, einem ATP 250-Turnier. Im Frühsommer folgte dann der ganz große Coup: In Roland Garros triumphierten die beiden, gewannen das Doppelfinale sensationell und in Höchstgeschwindigkeit. Deutsche Doppel-French Open-Sieger – das gab es seit 1937 nicht mehr.

Dirk Hortian, mittlerweile nicht mehr nur MSC-Tennistrainer, sondern auch Andys persönlicher Tourtrainer, prophezeite bereits nach dem Wimbledon-Erfolg 2018: „Andy kann es in die Weltspitze schaffen. Er lebt jetzt endlich seinen Traum.“ In dieser Weltspitze ist Andy Mies nun spätestens letzten Montag angekommen. Nach dem Sieg der European Open in Antwerpen Ende Oktober sowie dem Halbfinaleinzug bei den Paris Masters, einem ATP 1000-Turnier, vergangenes Wochenende steht Andy auf Platz acht der Doppelweltrangliste. Gemeinsam mit seinem Partner Kevin Krawietz bildet er darüberhinaus aktuell das drittbeste Doppel der Welt. Die Belohnung: Die ATP World Finals ab kommenden Montag in London sowie die Teilnahme an der sich anschließenden Davis Cup-Finalrunde.

Die letzte Krönung im Jahr 2019 wartet dann aber vielleicht in Nordrhein-Westfalen: Die NRW-Sportler-des-Jahres-Wahl. Dort ist Andy Mies als NRW-Sportler des Jahres nominiert. Mit eurer Stimme könnt ihr hier für Andy stimmen. Es ist die Stimme für eine unglaubliche Tennisgeschichte – die im MSC begann: „Der MSC und vor allem Dirk haben mich sehr geprägt“, sagt Andy heute. „Dirk hat nicht nur einen sehr großen Anteil an meiner Entwicklung als Tennisspieler, sondern auch als Person.“ Im MSC durchlief Andy alle Mannschaften: Er schlug bei den Knaben auf, dann bei den Junioren und schließlich bereits als Jugendlicher bei den 1. Herren. „Das macht es selbstverständlich, dass ich zum MSC einen ganz besonderen Bezug habe. Jedes Mal, wenn ich in diesen Club komme, fühlt es sich an wie mein Heimatverein.“ Ein ausführliches Porträt über Andy Mies findet ihr hier auf der MSC-Webseite: www.msc-koeln.de/vom-msc-bis-nach-wimbledon-die-unglaubliche-geschichte-des-andreas-mies/

(Foto: Frank Molter)

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Tillmann Becker-Wahl

Tillmann Becker-Wahl

Im MSC für Social Media und Nachberichterstattung verantwortlich. Wenn Tillmann nicht für die Hockeyherren auf dem Platz steht oder seine Tennisschuhe schnürt, dann studiert er in Köln BWL. Er hat zudem eine zweineinhalbjährige Ausbildung an der Kölner Jouranlistenschule genossen - unter anderem mit Stationen bei SPIEGEL ONLINE und dem Hamburger Abendblatt. Kürzel: tbw

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