2014Hockey

A-Knaben: Unglückliche Niederlage im Achtelfinale

Unsere A-Knaben verlieren das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen die HG Nürnberg denkbar knapp 6:5 (2:1, 2:2) nach Siebenmeterschießen. Die Nürnberger, Gastgeber der Zwischenrunde an diesem Wochenende, spielen damit morgen um den Einzug ins Finale der Deutschen Meisterschaft. Unsere A-Knaben spielen zuvor um 10 Uhr den dritten Platz der Zwischenrunde gegen TSV Mannheim aus (den Live-Ticker zum Spiel gibt’s hier).

Bereits nach 15 Sekunden gehen die MSC-Jungs gegen den Bayrischen Meister in Führung: Direkt nach dem Anpfiff spielen unsere Knaben nach vorne, dribbeln sich durch die Hintermannschaft der Franken. Vor dem Kreis kommt M. Siegburg an den Ball und umspielt den gegnerischen Torwart – 0:1 (1. Minute).

Die Nürnberger zeigen sich allerdings nur kurzzeitig geschockt. Nach fünf Minuten kommen die Gastgeber immer besser in die Partie. Doch sind es wieder unsere Jungs, die die nächste Chance des Spiels haben. Ein Schuss vom Kreisrand klatscht an die Schienen des Nürnberger Torhüters. Fast im direkten Gegenzug wird es dann das erste Mal gefährlich im MSC-Kreis: Nachdem unsere Knaben einen Ball nur mit gefährlichem Spiel klären können, entscheiden die Schiedsrichter folgerichtig auf Strafecke. Die schlenzt J. Weigand ins rechte untere Eck und gleicht zum 1:1 aus – zu diesem Zeitpunkt ein wenig glücklich.

Das Gegentor bringt unsere Knaben anfangs leicht aus dem Konzept. Mehr und mehr kontrolliert nun Nürnberg das Spiel. Nach zwölf Minuten gibt es die zweite Strafecke für die Hausherren – wieder nach einem unnötigen Fehler: Die MSC-Abwehr hält nach einem Freischlag nicht genug Abstand, die Schiedsrichter entscheiden auf Kurze Ecke. Erneut verwandelt J. Weigand mit einem Flachschlenzer (12. Minute).

Nach der 2:1-Führung mach die Nürnberger weniger und ziehen sich immer wieder in ihre Hälfte zurück. Aus den nun stärkeren Spielanteilen machen unsere Jungs allerdings zu wenig. Siegburg lässt die beste Gelegenheit vor der Halbzeit aus und schießt eine Strafecke am Tor vorbei. In den ersten 30 Minuten fehlt unseren A-Knaben ein wenig die Präzision im Kreis. Der Halbzeit-Rückstand ist insgesamt unglücklich.

Ähnlich wie die erste Hälfte beginnen auch die zweiten 30 Minuten mit guten Offensiv-Aktionen der MSC-Jungs. Vor allem M. Siegburg gestaltet das Spiel aus dem Zentrum heraus. Der Nürnberger Schlussmann kann Siegburgs erstes Solo in der zweiten Halbzeit so gerade klären. Fünf Minuten später hat L. Schulte-Huermann mehr Glück: Im Kreis kommt er völlig frei zum Schuss und trifft zum mehr als verdienten 2:2 ins Franken-Tor (38.). Nur drei Minuten später verpassen unsere Knaben dann allerdings, auf 2:3 zu erhöhen. Eine Drei-auf-Zwei-Situation lässt unser Angriff ungenutzt.

In den letzten 15. Minuten verliert das Spiel auf beiden Seiten ein bisschen an Struktur. Vor allem Konter prägen jetzt das Bild. Doch sowohl unsere Jungs als auch Nürnberg lassen jeweils kurz vor Schluss die Chance auf den Siegtreffer per Strafecke liegen. Nach 60 Minuten pfeifen die Schiedsrichter ab – im Siebenmeterschießen setzt sich Nürnberg schließlich durch. Am Ende haben die Hausherren mehr Glück, unsere A-Knaben treffen einmal mehr nicht. Der Pfosten steht im Weg.

Trotzdem: Der Achtelfinal-Einzug in einer Deutschen Meisterschaft ist der größte Erfolg einer MSC-Jugendmannschaft seit rund 30 Jahren. Der MSC ist stolz auf die Leistung der A-Knaben, die die Saison morgen mit einem Sieg gegen Mannheim vergolden kann. (tbw)

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